Warum ich blogge

Nach meinem letzten Artikel und auch der damit verbundenen Diskussion auf Facebook, habe ich länger darüber nachgedacht, warum ich eigentlich blogge und auch auf Instagram meine Gedanken und Gefühle teile. Und auch welche Qualitätsunterschiede meine Beiträge aufweisen.

Vielen Dank, an all die Kommentare der Menschen. Es war sehr respektvoll und für mich anregend.

Es hat mich noch einmal verstärkt inne halten lassen. Ich habe noch einmal intensiver über mich und meine Texte nachgedacht, die die ich schon veröffentlicht habe und die, die ich noch schreiben möchte.

Was für mich nun ganz klar ich, ich blogge und posten auf Instagram, weil ich gerne meine Gedanken und Visionen teile. Weil ich gerne andere Familien an unserem Leben teilhaben lasse. An meinen Lernaufgaben, die ich bereits bewältigt habe. Wir können alle von einander lernen, und ein Blog lebt von Kommentaren und anderen Meinungen oder eben Feedback.

Ich werde in Zukunft nur noch posten, wenn mir danach ist, und nicht, wenn ich denke, ich müsste mal wieder (irgend)etwas posten. Wenn das so ist, dann entsteht nämlich bei dir, dem Leser der Unmut. Du spürst dann bestimmt, dass es nicht von Herzen kommt, sondern ein 0815-Post ist. Ein Kopf-Post eben.

Der Post über „Unerzogen“ entstand z. b. auch aus einem „Muss-Gefühl“. Ich denke das war bestimmt auch der Grund, warum Einige so verwundert waren und dann diese Diskussion entstanden ist. Ich hätte damals einfach nichts posten sollen, bzw. nur ein Bild, ohne Text. Denn damals befand ich mich in einem sehr intensiven Persönlichkeits-Coaching. Dieses Coaching hat mich voll und ganz eingenommen und ich hätte in dieser Zeit nichts posten sollen, aus dem „Muss-Grund“. Ich war mit mir und meinen Konflikten konfrontiert. Meine Kinder haben mir sehr dabei geholfen, wie ich schon einmal beschrieben habe. (Der Begriff Unerzogen ist für mich trotzdem nicht optimal gewählt ;-))

Es ist nun schon lange her, aber ich kann mir vorstellen, dass mich Gedanken und Gefühle getrieben, nicht von der Bildflächen verschwinden zu wollen. Immer noch „im Rennen“ sein zu wollen. Was völlig egal ist, denn entweder du liest meine Zeilen und Texte oder eben nicht. Egal ob nun zwei Monate Funkstille war oder nicht.

Ich freue mich über die vielen Emails die ich erhalte, über Fragen und Anregungen. Ich freue mich über jeden einzelnen Kommentar und freue mich auf die Zukunft. Darum blogge ich.

Nach meinem Coaching geht es mir viel viel besser. Ich stehe nun im meiner Kraft. Ich bin mit meinem Inneren sehr eng verbunden und höre mein Bauchhirn sehr deutlich. Es wird viel passieren und passiert auch schon, gerne werde ich dich an unserem Leben weiter teilhaben lassen.

Wenn ich poste, dann direkt aus meinem Herzen <3

 

Alles Liebe

deine Jasmin

 

 

  1. Liebe Jasmin,
    genau so geht es mir zur Zeit auch. Ich lese Texte auf meinem Blog und bei manchen kommen mir Tränen und ich bin von meinen eigenen Texten sehr gerührt.
    Bei anderen Einträgen auf meiner Seite lese ich und denke ok das hat der Kopf geschrieben.
    Ich habe Phasen in denen ich einfach keinen Impuls habe für einen Text und dann funktioniert es eben auch nicht.
    Oder so wie diesen Sonntag, da läd mich meine Seele ein zu schreiben und es kommt ein wunderbaren Eintrag dabei heraus.
    Ich mag deine Texte sehr gerne.
    Wir müssen nicht abliefern, es darf liebevoll sein.
    Alles liebe und hoffentlich bis bald mal wieder

    Franziska

    Antworten

    1. Liebe Franziska, Danke das du mich verstehst. Ich merke immer mehr, dass ich nur wenn ich den Impuls bekomme schreiben kann. Wenn ich denke, „ich sollte mal wieder“ wird es meist nichts 😉 Bis ganz bald bestimmt

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