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Thailand Reise 2.0

Vor über einer Woche sind wir in den Flieger Richtung Thailand eingestiegen. Du hast es vielleicht mitbekommen, dass ich vorher noch eine tolle Adventsaktion gestartet hatte? Die fertigen Päckchen wurden noch am Abreisetag abgeholt und so konnte ich gut vorbereitet losziehen. Meine persönliche Packliste findest du am Ende des Beitrags. Nun aber zu unserem Reisestart.

Zuerst hieß es für uns mit dem Zug drei Stunden nach Frankfurt Flughafen fahren, um von dort zusammen mit der Familie Horlacher (Fit for Family) in den Flieger Richtung Instanbul zu steigen. In Frankfurt angekommen, konnte Mina es kaum erwarten, Susanne wieder zu sehen. Gepäck abgeben und dann auf unsere Freunde warten. Das Wiedersehen war wirklich toll, die Kinder ergänzen sich prima.

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Zusammen reisen macht sowieso vieles einfacher. Letztes Jahr musste ich noch organisierter vorgehen, bei jeden WC-Gang beide Kinder mit nehmen, immer alles im Auge haben. Doch jetzt war es entspannter, drei Erwachsene beaufsichtigen fünf Kinder, wobei die süße Katharina mit ihren sieben Monaten, die Kleinste ist.

Der erste Flug von Frankfurt nach Istanbul war etwas eigenartig. Ich fühlte mich etwas unwohl, weil die Stimmung an Board irgendwie komisch war. Drückend, müde und erschöpft. Ich bin auch fast eingeschlafen und mir fiel es schwer wach zu bleiben. Ich war richtig energielos. Warum genau, kann ich nicht erklären. Jedenfalls hat der Flug zum Glück nicht lange gedauert, denn der Platz war wirklich begrenzt. In Istanbul gelandet, war es regnerisch und gefühlt 6 Grad kalt. Die zwei Mädels, Susanna und Katharina hatten eigentlich schon geschlafen, sind jedoch beim Umsteigen aufgewacht. Im größeren Flieger mit etwas mehr Platz, durften die Kids einen Film gucken und sind dann auch zeitnah eingeschlafen.

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Vor dem Fliegen hatte ich auch diesmal keine Bedenken oder Sorgen. Es hat wirklich alles gut geklappt und die Kinder waren super kooperativ. Natürlich gab es hier und da auch Auseinandersetzungen, aber die kenne ich ja vom Alltag zuhause auch, wie die falschen Socken oder aber nicht die richtige Jacke.

Jedenfalls sind wir in Bangkok gut gelandet und hatten für unseren letzten Umstieg nicht allzu viel Zeit. Eine nette Dame hatte ein Schild und unseren Namen drauf und sagte „Hurry hurry“. Blöd war nur, dass unsere zwei Kleinkinder (Arno und Katharina) in Deutschland keine Boardingkarte bekommen hatten, und wir diese noch nachträglich abholen mussten. Aber auch diese Hürde haben wir gemeinsam gemeistert und sind durch die Passkontrolle gekommen. Das letzte Mal fliegen von Bangkok nach Koh Samui. Einziges Drama: Mina hat keinen Sitzplatz neben Susanna bekommen, und es gibt Huhn zum Essen. Kein veganes Menü, nicht mal vegetarisch. Dieses hätte vorbestellt werden müssen, was ich eigentlich auch getan hatte – dachte ich zumindest. Egal, den Reis und das Gemüse habe ich dann natürlich trotzdem gegessen.

Endlich landen wir auf der zweitgrößten Insel Thailands Koh Samui. Ich spüre die warme Luft auf meiner Haut. Den Kinder ziehe ich gleich die doppelte Schicht Kleidung aus, damit sie nicht schwitzen müssen. Unser Gepäck ist auch vollständig angekommen und mit einem Taxi geht es in unsere erste Unterkunft für eine Nacht, imns Treehouse, Silent Beach, wo ich letztes Jahr schon zwei Wochen verbracht habe.

Die erste Kokosnuss schmeckt köstlich und dann noch was Essen und schlafen gehen.

Bis hierhin hört sich alles super an, oder? Dann wurde es Abend. Mina und Arno sind zur Ruhe gekommen und haben so langsam realisiert wo wir sind. Im Bett bekommt Mina einen Nervenzusammenbruch, denn ich bis jetzt erst einmal in Deutschland erlebt hatte. Sie schreit volle 1 1/2 Stunden so hysterisch, dass sie sogar die Luft anhält. Ich kämpfte gegen meine Müdigkeit und hoffte, heraus finden zu können, was sie braucht. Nach langem weinen und schreien, schimpft sie dann endlich, dass die eben gegessenen Nudelsuppe nicht so wie im Buritara schmeckt (Resort, wo wir jetzt sind) und wir noch nicht da sind, wo wir hin wollen. Ich hatte Mina auf das Buritara vorbereitet und nur beiläufig gesagt, dass wir die erste Nacht noch im alten Resort von letzten Jahr schlafen werden. Nachdem ich ihr also erklären konnte, dass wir am nächsten Tag gleich auf die andere Insel Koh Phangan fahren werden, konnte sie doch noch selig, aber erschöpft einschlafen.

Dann, plötzlich und mitten in der Nacht wacht Arno auf und brüllt nach seinem Papa. Über zwei Stunden hat es gedauert, bis alle wieder geschlafen haben, denn es war fast klar, dass Mina noch einmal wach wird und mitweint.

Die erste Nacht war also nichts und ich war wirklich gerädert und müde. ABER am nächsten Morgen, haben wir lecker Früchte gefrühstückt und sind los Richtung Fähre. In Koh Phangan angekommen wächst die Vorfreude sehr, denn es fühlt sich für uns alles sehr vertraut an. Auch ein ganz besonderer und emotionaler Moment mit Lara und Oli, denn wir sind auf dem Weg an den Geburtsort von Katharina. (Sie wurde nämlich im Meer geboren, denn Beitrag findest du hier.)

Angekommen, Bungalow bezogen und keine 10 Minuten später war Mina auch bereits im Pool und hat sich ausgetobt 🙂

Angekommen! Wir sind jetzt am Ziel. Wir haben unser Überwinterungs-Resort erreicht. Es fühlt sich wirklich heimelig und vertraut an. Risa, die Resort-Chefin ist super lieb und erinnert sich an uns, und dass obwohl wir letztes Jahr nur neun Tage hier waren.

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Standardessen der Kinder ist hier die Nudelsuppe und für uns gekochtes Gemüse mit Reis. Morgens, Mittags und Abends.

Für unsere Mobilität hat Oli schon Roller organisiert und die erste Fahrt war auch Klasse. Obwohl ich am Anfang etwas Sorgen hatte, wie es wohl mit den zweien werden wird, weil Arno letztes Jahr doch noch deutlich kleiner war.

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Aber auch hier finden wir immer wieder gute Optionen. Mal sitzt Mina vorne und Arno hinten, oder eben anders herum. Mal mit Tragehilfe, mal nur mit dem Wassersling von Kokadi fixiert. Was wir diesesmal aber dabei haben: Fahrradhelme der Kinder. Hier in Thailand gibt es kaum passende Helme. Zumindest die Kinder sind geschützt, und ich fahre so wie so vorsichtig.

Unsere bisherigen Tag habe wir also mit Roller fahren, Essen, Baden und Schlafen verbracht. Falls jemand aus den Medien vom starken Monsun gehört hatte, ja, er war wirklich heftig. Der stärkste Regen seit sechs Jahren auf der Insel. Aber uns ging es selbst in dieser Zeit gut. Die Angestellten haben im Dunkeln ohne Strom für uns gekocht, für unsere Sicherheit gesorgt. Ich hatte zu keinen Zeitpunkt Angst.

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Nun aber zur Packliste, diese ist natürlich sehr persönlich und jeder sollte selber darüber nach denken, was für ihn noch überaus wichtig ist und was eben nicht 🙂

Kleidung: (hier gibt es günstig überall Kleidung zu kaufen, und wir waschen hier selber, für ca. 1,10 € eine Ladung Wäsche)

  • für jeden 5 Unterhose
  • Mina 5 Kleider, 2 kurze Hosen und 2 Tshirts, 2 Leggings und ein Pullover
  • Arno 6 Hosen und 5 Tshirts, 2 lange Hosen und 2 Pullover
  • Ich 2 kurze, eine lange Hose, 1 Kleid, 1 kurzer Jumpsuit, 2 Tshirts und 4 Tops
  • FlipFlops, Badeschuhe
  • Unsere Kleidung habe ich in zwei solchen Vakuum-Säcke dabei

Strand / Baden:

  • 3 Strandhandtücher, am besten Mikrofaser, wir haben diese von Nabaiji
  • jeweils 2 Badehosen / Bikini / Anzug
  • Schwimmhilfe / Flügel / Reifen / Ball
  • Sonnenschutz nehmen wir Kokosöl und die Kinder haben jeweils ein UV-Shirt, dass sie selten tragen möchten

Nützliches: 

Kulturbeutel:

  • Nagelschere
  • Zahnbürste, für die Kinder Plastik und ich habe Bambus dabei, Achtung, kann schnell schimmeln, muss immer gut trocknen können
  • Zahnpasta (ohne Flourid)
  • Kamm bzw. Tagle teezer
  • Haargummis und Spangen
  • eine leere Glas-pumpspray-behälter, vor Ort kaufe ich Kokosöl und mische es mit
  • Teebaumöl für den Moskitoschutz
  • Bite Away

Reiseapotheke:

Da möchte ich kurz erwähnen, dass ich als Krankenschwester einiges „schulmedizinisches“ sowohl auch sehr viel von meinem Heilpraktiker dabei haben, und dies verantwortungsbewusst und selbstständig anwende

  • Desinfektion, Octenisept (immer in der Hüfttasche)
  • Pflaster (immer in der Hüfttasche)
  • Rescue-Tropfen (immer in der Hüfttasche)
  • Zäpfchen für die Kinder; Ben-u-ron, und Nurofen
  • Nacl (Kochsalz) in kleinen Ampullen
  • Regenaplex W
  • Regenaplex G
  • Pesendorfer-Salbe von JSO
  • Globuli-Set von der Stadelmann mit Heft
  • Fieberthermometer
  • Tropfen mit einer Phylak-Mischung (VVVPOM) gegen Übelkeit / Magen-Darm
  • Soluna-Rezeptur Nr. 24 Ulcussan A (Bei schlimmen Erbrechen / Magen-Darm)
  • MMS Tropfen
  • Kolloidales Silber (Equipment zur Herstellung)

Zwingend Notwendig:

  • Reisepass (ich habe immer eine Kopie zusätzlich dabei, oder du scannst es auch ein)
  • Passbilder
  • Kreditkarte
  • Handy mit Ladekabel, ich habe ein neues mit dualer SIM-funktion (Huawei, Honor X5), was in Thailand prima ist, denn ich habe hier für 12 € einen SIM-Karte gekauft und bin auch unterwegs im Netz
  • Laptop mit Ladekabel um zu Arbeiten

Kinder:

  • Spielzeug, Mal sachen, Pixi Bücher, Schleichtiere, Babypuppe mit Puppentrage, Elsa-Kostüm
  • Fahrradhelme zum Roller fahren
  • Sonnenbrillen
  • Arno zwei Stoffwindel-Überhosen und vier Mulltücher, er ist tagsüber trocken, nur nachts nicht. Ansonsten Wegwerfwindeln, da in den Tropen die Windeln schnell schimmeln können. Das Mulltuch wasche ich in der Früh direkt aus

Habe ich etwas vergessen? Du kannst mir gerne einen Kommentar hinterlassen, wenn dir etwas fehlt oder du etwas nicht verstehst. Wir habe übrigens zu dritt einen 20 kg Koffer beim Check-In abgegeben 😉

Alles liebe und sonnige Grüße
deine Jasmin

  1. Hi Jasmin, warum hast du dich für Buritana entschieden und nicht in Treehouse geblieben?
    Kannst du mal kurz Vor und Nachteile erwähnen?

    LG Maryia

    Antworten

    1. Hallo Maryia, das Buritara hat auch einen Pool, was für meine Wasserratte schön war, wobei wir auch im Treehouse im Meer baden waren. Ich mag beide Resorts. Vor- und Nachteile gibt es nicht direkt, weil beide unterschiedlich sind, wie Äpfel und Birnen. Das Treehouse ist auf Koh Samui, wo ich nicht selber mit dem Roller rum fahren würde, das liebe wir aber besonders. Also ist die Insel Koh Phangan für uns ruhiger und ideal zum Roller fahren. Je nachdem was du suchst. Das Essen ist im Treehouse besser, im Buritara ging es auch, wenn wir klar gesagt haben was wir wollten. Da kannten wir aber auch leckere Restaurants in der Umgebung und waren Essen oder habe es zum Abholen bestellt. Also du siehst schon, es ist schwierig die beiden zu vergleichen 🙂 Wollt ihr nach Thailand? LG

  2. Hi Jasmin, welche Erfahrung hast du mit Rescue Tropfen?
    Ich habe vor kurzem dein Blog gefunden( möchte auch Artgerechte Coaching machen) , finde deine Lebenseinstellungen mega interessant!!!
    Weiter so!!!
    LG
    Maryia

    Antworten

    1. Liebe Maryia, danke auch hier für deinen Kommentar. Die Rescue Tropfen mögen wir gerne, wenn etwas sehr stressig ist oder wir die Nerven beruhigen sollten. Nach einem Erlebnis, was verarbeitet werden sollte etc. Die Kinder mögen die Tropfen und ich mag Bachblüten. Wir haben die ohne Alkohol. LG

  3. Hi Jasmin

    wow, toller Artikel. Wir waren nach der Regenzeit auch vor Ort. Super Liste und sehr interessant wie es andere Familien haben. Wir sind mit unserer kleinen Tochter auch auf der Reise um die Welt. Spannend dass es so viele gibt. Super !!!! Liebe Grüße Salima & Timo

    Antworten

    1. Hey Timo, danke für deinen Kommentar. Vielleicht trifft man sich mal auf Reisen. Euch alles liebe

  4. Danke. Kannst du mir schreiben, wie die Mischung von Kokosöl und Teebaumöl ist und warum du es nicht schon zu Hause mischst und mitnimmst? Hält es nicht so lange? Sprühst du die Haut der Kinder damit ein oder nur die Kleidung? Danke und Viele Grüße

    Antworten

    1. Hallo Saskia, ich geben in ein Sprüh-Pump-Fläschen ca. 50 ml Kokosöl und nach Empfinden Teebaumöl. Meist 5-10 Tropfen. Ich mische es hier, weil ich hier überall gutes Kokosöl bekomme, in Deutschland wäre es nur importiert und zudem auch hart. In den Tropfen ist es schon flüssig bei 29 Grad 🙂 Und ich sprühe nur unsere Haut damit ein. Kleidung habe ich diese Jahr nicht imprägniert. Letztes Jahr, bei unserem ersten Thailand Trip, habe ich mit DEET unser Moskitonetz imprägniert. Diesmal habe ich kein Netz dabei. Die Mücken stechen uns aber trotzdem, möchte ich dazu sagen. Ich habe letztes Jahr alles ausprobiert, Tropen-Schutz-Mittel, Citronella etc. alles irgendwie Chemie und das Gleiche Ergebnis: Stiche. Und mit Kokos/Teebaumöl etwas weniger. Wann verreist ihr? Alles liebe

  5. Liebe Jasmin, wie schon auf Instagram geschrieben, vielen Dank für diesen interessanten Reise-Post, vor allem auch für eure Packliste, die mir einen guten Eindruck für unsere Thailand-Reise im Februar bis April gibt. Da sind sehr nützliche Punkte dabei!! Werde mich auch nochmal mit Kokosöl als Sonnenschutz auseinandersetzen. Gerade unserem Baby (dann 7 Monate alt) möchte ungern konventionelle Sonnencreme auf die Haut schmieren. Habt noch eine schöne Zeit! Ich freue mich auf mehr Geschichten von euch! LG Steffi von autoimmun-info.de

    Antworten

    1. Hallo Steffi, freut mich sehr, wenn es dir ein wenig eine Hilfe ist. Als Sonnenschutz hatte wir z. B. letztes Jahr diese Creme (Eco Cosmetics LSF 50) dabei, ohne Nanopartikel und Bio. Allerdings habe ich sie verpackt wieder mit nach Deutschland gebracht, weil wir es nicht benötigt haben. Schatten ist einfach auch ein guter Schutz, und ich brauche es wohl kaum zu erwähnen, dass ich in der Mittagshitze nicht in der prallen Sonne sitze. Letztes Jahr kein Sonnenbrand, und nur gelegentlich Kokosöl verwendet. Alles liebe und eine wunderbare Reise wünsche ich euch

  6. Großartig geschrieben Jasmin ?
    Kaum zu glauben, dass Mina auch anders kann;-)
    Ach ja, jetzt weiß ich wohin, wenn was aus der Reiseapotheke benötigt wird ?
    Gute Nacht aus Tent Nr.11?

    Antworten

    1. Hey Katrin, aber klar, du weißt ja wo du uns findest 😉

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